Skull & Bones – Die Bruderschaft des Todes

Quelle (Die Welt der Geheimgesellschaften – eBook)

Gegründet wurde der Orden 1833 durch William Huntington Russell und Alphonso Taft. Er wird durch die „Russell Trust Association“ finanziert und hat seinen Hauptsitz am Campus der amerikanischen Yale Universität. Dieser Hauptsitz wird von seinen Mitgliedern, wie könnte es anders sein, als „Tomb“ (Gruft) bezeichnet. Russel, der sich ein Jahr vor der Gründung von Skull and Bones als Student in Deutschland aufhielt brachte die Idee des Ordens nach seinem Aufenthalt in Deutschland nach Amerika mit. Hier nahm er auch die Theorien Hegels in seineIdeen auf. Wir wollen einen kurz Blick auf Hegel werfen.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Hegel war ein deutscher Philosoph, dessen Werk „Phänomenologie des Geistes“ aus dem Jahre 1807 zu den wichtigsten Werken der Philosophie überhaupt gezählt wird. Ein zentraler Begriff in Hegels Denken lautet Dialektik. Diese Bezeichnung stammt vom lateinischen Wort dialectica welches Gesprächsführung bedeutet. Ursprünglich hatte die Dialektik mit dem mündlichen Dialog zu tun. Eine Rede und eine Gegenrede wird so lange fortgesetzt, bis sich die Argumentation durchsetzt und sich kein Widerspruch mehr erhebt. Der dialektische Dreischritt. Die drei Schritte (Hegel selbst verwendete die Bezeichnung des Dreischritts selbst nie) lauten:
• These
• Antithese, und
• Synthese

Man kann diese drei Schritte auch durchaus für positive Zwecke einsetzten. Jedoch wird auch die negative Seite dieses Prinzips sehr oft von den Drahtziehern und ihren Strohmännern angewandt. Wie funktioniert das?
a) Man erzeugt ein Problem
b) Danach schafft man eine Opposition zu dem Problem (Angst, Hysterie)
c) Schlussendlich bietet man eine Lösung (Synthese) für das Problem an welches man selbst erzeugt hat.

Sie meinen, dass diese Prinzipien, die ich gerade erklärt habe auf keinen Fall in unserer heutigen Welt angewandt werden und alle Probleme und Konflikte mit denen die Menschen zu kämpfen haben zufällig passieren? Dann lesen sie nun die Worte von US Präsident George W. Bush die er im Rahmen einer Rede zur Hurricane-Katastrophe in New Orleans im September 2005 verwendet hat:
„… I as president am responsible for the problem, and for the solution. “

Quellen: Washington Post vom 16. September 2005:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/09/15/AR2005091502417_pf.html
http://www.whitehouse.gov/news/releases/2005/09/20050915-8.html

Zu deutsch: Ich als Präsident bin für das Problem verantwortlich, und für die Lösung. Noch Fragen?

Weiter im Text. Verbindungen von Russel zu den bayrischen Illuminaten des Adam Weishaupt sind nicht ausgeschlossen. Immerhin ist das Symbol von Skull and Bones, die gekreuzten Knochen unter dem Totenkopf auch ein weit verbreitetes Zeichen der Freimaurer, die es auf den Grabsteinen ihrer „Meister“ anbringen. Diese Theorie ist zwar spekulativ, aber dennoch nicht unmöglich. Die Universität von Yale gilt als Elite-Universität. Kein Wunder dass sie als Außenposten der Geheimgesellschaft fungiert. Hier können die „bonesmen“, wie sich die Mitglieder von Skull & Bones nennen, ihren Nachwuchs rekrutieren und aussortieren. Wird man vom Orden ausgewählt, kann man sicher sein, dass man sein zukünftiges Leben in höchsten Kreisen von Politik oder Wirtschaft verbringen wird. Wer nicht an die enge Verbindung der Gesellschaft mit der amerikanischen Politik glaubt, lese abgesehen von den Bushs die Namen der bonesmen die ebenfalls in die Politik gewählt wurden. Anbei ihre Namen die sie vom Orden erhalten haben. (Auch die Vergabe von speziellen Namen innerhalb der Bruderschaft erinnert stark an die Illuminaten des Adam Weishaupt) William Howard Taft Magog Sohn des Gründers A. Taft, 27. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vom 4. März 1909 bis 3. März 1913 Averell Harriman Thor Geschäftsmann und Diplomat Henry Luce Baal Einflussreicher Verleger, Gründer der Zeitungen Time (1923) und Life (1936)

Woher weiß man überhaupt etwas über Skull & Bones?
Bücher über den Skull and Bones-Orden stützen sich im wesentlichen auf einige halböffentliche Dokumente, Material aus Einbrüchen in das Haupthaus des Ordens – der Gruft, Aussagen von Handwerkern die in der Gruft zu tun hatten, Berichte von heimlichen Beobachtern und natürlich auf die Aussagen von geschwätzigen Mitgliedern.

Die Bushs
Die Washington Post, die Zeitung aus der auch die Aussage von George W. Bush stammt berichtete als erste Zeitung offiziell über die Mitgliedschaft des amtierenden US-Präsidenten in der Gesellschaft Skull & Bones. Als die Journalisten weitere Mitglieder anriefen um näheres über diesen Sachverhalt zu erfahren wurde ihnen massiv gedroht. Ein anderer Absolvent der Yale-Universität, Ron Rosenbaum, verriet 1977 der Zeitschrift „Esquire“ einige Fakten über Skull and Bones. Angeblich existiere eine Vorschrift, nach der jeder Bonesman den Raum verlassen muss, sobald der Name der Geheimgesellschaft angesprochen wird. Genau das tat einmal George Bush senior auf einer Pressekonferenz als ein Journalist ihn frage, ob er ein Bonesman sei. Doch der Auftakt der Aufdeckungen im Zusammenhang mit den Bush-Stammhaltern erfolgte mit dem Großvater – Prescott Bush. Bereits dieser war seit 1916 Mitglied im Orden des Todes. Durch ihn erfuhr der Orden erstmals weltweite Aufmerksamkeit.Des Weiteren war Prescott Bush US-Senator und Geschäftsführer der Wall-Street- Bank Brown Brothers Harriman. Und noch eine Tatsache ist im Zusammenhang mit Prescott Bush zu beachten – sie ist jedoch den Wenigsten bekannt: Er baute zusammen mit Fritz Thyssen, einem
deutschen Unternehmer, in den 20er Jahren ein umfangreiches Spendennetzwerk für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in Deutschland auf. Die Geldbeträge wurden über die gemeinsame Firma Hamburg-Amerika-Linie (die heute Teil von Hapag-Lloyd ist) nach Deutschland transferiert und wurden beispielsweise für den Bau des braunen Hauses in München verwendet. Quelle: http://www.wikipedia.org

Wie wird man ein Bonesman?
Jedes Jahr werden laut den Quellen 15 so genannte juniors von den seniors, dem Abschlussjahrgang der Yale Universität ausgewählt um die „Skull & Bones Fraktion“ zu bilden. Angeblich werden den Anwärtern je 15.000 Dollar und eine Taschenuhr übergeben. Das Erkennungszeichen der Bonesmen auf diversen Meetings ist eine spezielle goldene Anstecknadel die es zu tragen gilt. Dass die Mitglieder spezielle Namen innerhalb des Ordens erhalten, so wie es auch bei den Weishaupt-Illuminaten üblich war haben wir ja schon erfahren. Die Treffen des Ordens finden wie schon erwähnt im so genannten „Tomb“ statt, der Gruft. Diese „Gruft“ ist eine fensterlose Steinhalle die von Reben überwuchert ist. Die Treffen in diesem unheimlichen Gemäuer finden laut den Eingeweihten jeden Donnerstag und Sonntag statt. Bei den Treffen werden okkulte Bräuche gepflegt und es ist nicht auszuschließen, dass auch über die Weltpolitik entschieden wird.

Die Gruft
Am 29. September 1876 gab es einen Einbruch im Tomb. Die Einbrecher die in das Gebäude eingedrungen waren fanden befremdliche Dinge… Der so genannte Raum 324 war total in schwarze Seide gehüllt. Der Raum 322 das innere Heiligtum des Tempels war in rote Seide gehüllt. Auch Pentagramme konnte man an den Wänden sehen. Weiters hingen an den Wänden Bilder der Gründer des Ordens. Doch auch Portraits deutscher Angehöriger des Ordens hingen an den Wänden. Im Salon hingen weitere Bilder. Eines davon zeigte eine Steinplatte mit einer Inschrift und einer Abbildung einer Gruft. Vier Totenköpfe lagen auf einer Bodenplatte. Daneben lagen eine Narrenmütze, ein Zepter, ein geöffnetes Buch, mehrere mathematische Instrumente, eine Bettlerurkunde und eine Königskrone.

Darunter stand folgender seltsamer Spruch:
Wer War Der Thor, Wer Weiser, Wer Bettler Oder, Kaiser? –
Ob Arm, Ob Reich, Im Tode Gleich

Eine Wiedergeburt
Der Initiationsritus des Skull & Bones Orden ist äußerst seltsam. Der Rekrut muss sich nackt in einen offenen Sarg legen und seine intimsten Geheimnisse und Erlebnisse sexueller Art vorbringen. Damit „öffnet“ er sich für den Orden. Durch diese Initiationszeremonie tritt eine Art Reinigungsprozess für den Rekruten ein. Er wird für den Orden wiedergeboren. Bei diesem Ritus spielt ein spezieller Totenkopf eine wichtige Rolle, die jedoch nicht näher bekannt ist. Es ist nicht irgendein Totenkopf – es ist der Schädel des Apachenhäuptlings Geronimo. Dieses gruselige Artefakt soll Prescott Bush zusammen mit fünf anderen Bonesmen eigenhändig bei Fort Sill in Oklahoma ausgegraben haben um ihn der Bruderschaft zum Geschenk zu machen. Dies alles findet in dem schon erwähnten Heiligtum der Gruft statt. Dem Raum 322. Nach seiner „Auferstehung“ wird das neue Mitglied in die Kleider des Ordens gehüllt. Ab diesem Zeitpunkt „stirbt“ der Kandidat sozusagen für die restliche Welt. Er muss sich ab nun einzig und allein nur noch vor dem Orden verantworten. Alle anderen Schwüre und Gesetze denen der neue Bonesman bisher unterstand bzw. in Zukunft unterstehen wird werden ab diesem Zeitpunkt bedeutungslos. Für ihn ist nun die oberste und einzige Instanz der Orden.Das bedeutet im Klartext, dass ein amerikanischer Präsident wenn er dem Skull & Bones Orden angehört einzig und allein dem Orden die Treue schwört, alle anderen Schwüre werden nichtig, auch die Vereidigung als Präsident der Vereinigten Staaten!

Skull and Bones und Weishaupts Illuminaten – Ein weiterer Hinweis
John Robinson, ein Uni-Professor und selbst Freimaurer publizierte im Jahre 1798 ein Buch mit dem Namen „Proofs of a Conspiracy“ – Beweise für eine Verschwörung. In diesem Buch beschreibt Robinson einen Einweihungsritus der Illuminaten: Dem Auserwählten steht ein Skelett gegenüber. Zu den Füßen des Gerippes liegen eine Krone und ein Schwert. Der Anwärter wird gefragt: Ist dies das Skelett eines Königs, eines Nobelmannes oder eines Bettlers? Daraufhin wird ihm erklärt, dass einzig und allein der Charakter des Mannes zähle. Doch viel interessanter ist, dass der von Robinson geschilderte Initiationsritus der Illuminaten bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit dem Ritus von Skull & Bones aufweist. Kommen wir nun zurück auf die schillernden Persönlichkeiten die Mitglied in der Bruderschaft des Todes sind.

John Kerry und George W. Bush – Zwei Bonesmen stehen zur Wahl
Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Jahre 2004 standen sich der amtierende Präsident George W. Bush und der demokratische Herausforderer John Kerry im Wahlkampf gegenüber. Dass George W. Bush Mitglied des Ordens ist und zum Zeitpunkt der Wahl natürlich auch bereits war haben wir uns im Vorfeld bereits angesehen und belegt. Doch auch sein politischer Gegner John Kerry ist Mitglied von Skull & Bones. Genauer gesagt gehört er dem Jahrgang 1966 an. Noch interessanter ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass beide Herrschaften es vorzogen nicht über das kleine Geheimnis zu sprechen, dass sie beide verband bzw. verbindet. In einer Sendung des NBC mit dem Namen Meet The Press wurden beide Kandidaten von Tim Russert, einem Journalisten auf diesen Sachverhalt angesprochen.

Das Interview mit Kerry vom 31. August 2003:
Russert: Sie beide waren Mitglied4 von Skull and Bones, einer
Geheimgesellschaft an Yale. Was sagt uns das?
Kerry: Nicht viel, weil es ein Geheimnis ist.
Russert: Gibt es einen geheimen Handschlag? Gibt es einen geheimen Code?
Kerry: Ich wünschte, es gäbe etwas Geheimes, das ich da bekannt machen könnte
Russert: 322, eine Geheimzahl?
Kerry:  Es gibt alle Arten von Geheimnissen, Tim. Aber eines ist kein Geheimnis. Ich stimme mit der Richtung des Präsidenten nicht überein, in die er das Land führt. Wir können einen besseren Job machen. Und ich beabsichtige, es zu tun. Wie man sieht waren da jemandem die Fragen des Journalisten recht unangenehm. Kerry manövrierte das Gespräch geschickt um die peinlichen Fragen herum und lenkte sofort wieder ab. Es gibt ja schließlich Wichtigeres als welcher Präsident oder welcher Anwärter Mitglied in welcher Geheimgesellschaft ist? Oder vielleicht doch
nicht??

Lesen wir wie sich George W. Bush zum selben Sachverhalt äußerte.
Interview mit Bush vom 9. Februar 2004:
Russert: Sie waren beide bei Skull and Bones, der Geheimgesellschaft.*
Bush: Es ist so geheim, wir können darüber nicht sprechen.
(*Wieso eigentlich waren? Sie sind es immer noch!)
Russert: Was bedeutet das für Amerika? Die Verschwörungstheoretiker sind drauf und dran wild zu werden
Bush:  Ich bin sicher, sie sind’s. Ich weiß nicht. Ich habe noch keine Webseiten gesehen. (Lacht)
Russert:  Nummer 322?
Bush: Zunächst einmal, er ist nicht der Kandidat, und – aber schauen Sie, ich schaue nach vorn.
Quellen: http://www.msnbc.msn.com/id/3080246
http://www.msnbc.msn.com/id/4179618
http://www.wikipedia.org

Was sagt man dazu? Ein weiteres meisterhaftes Beispiel politischer (Heraus)redekunst. Aber was bedeutet es denn wirklich im Detail dass beide Kandidaten, der Präsident und sein Herausforderer, derselben geheimen Verbindung angehören? Nun ja. Das Volk soll glauben es könne zwischen einem Demokraten und einem Republikaner wählen. Es soll glauben durch seine Stimme etwas bewirken zu können. Ihm soll vorgegaukelt werden, dass faire Bedingungen geschaffen sind und eben der Bessere gewinnt. Das Beispiel Bush und Kerry zeigt jedoch, dass das amerikanische Volk bei den Präsidentschaftswahlen 2004 einzig und allein die Wahl zwischen dem einen Strohmann und dem anderen hatte. Es hätte in jedem Fall immer ein Mitglied des Skull & Bones Ordens gewählt, egal wie die Wahl ausgegangen wäre! Der einzige Unterschied zwischen den beiden Kandidaten ist nur, dass George W. Bush der bessere ist bzw. war – Der der die Interessen des Ordens besser durchsetzt. Der bessere Bonesman eben!

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One Response to Skull & Bones – Die Bruderschaft des Todes

  1. Christian says:

    Toller Beitrag. Kann nicht schaden, sich mit der Thematik detailierter zu befassen. Ich werde sicher auch die weiteren Posts verfolgen.

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